Rezension zu „Pater Noster – eine mörderische Kampagne“ von Carine Bernard

Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Überraschungspost, die mich vor einiger Zeit erreicht hat. Wenn nicht, schaut einfach nochmal in diesem Beitrag nach. Das geheimnisvolle Päckchen weckte meine Vorfreude auf den neuesten Roman von Carine Bernard und hat mich prompt mitten in die Geschichte katapultiert, denn genau so ein Päckchen bekommt die Hauptfigur des Romans.

Deborah hat einen heiß begehrten Praktikumsplatz in einer renommierten Werbefirma ergattert und ist begeistert – sowohl von ihrem Job, als auch von ihrem attraktiven Chef Carl. Weniger angetan ist Stefan, Deborahs Exfreund, der auch in der Werbebranche tätig ist, und mit Carl nun nicht mehr nur beruflich in Konkurrenz steht.
Als Deborah ein mysteriöses Päckchen erhält, in dem sie nichts als ein Armband aus Pater-Noster-Perlen und einer Karte mit einem roten Auge und der Botschaft „Halt die Augen auf!“ entdeckt, beginnt ein spannender Krimi, bei dem eine Person ihr Leben lassen muss…

Nachdem mir Carine Bernards Krimis um die Ermittlerin Molly Preston so gut gefallen haben, musste ich natürlich auch ihr neuestes Werk lesen! Im Gegensatz zu den Molly Preston Krimis spielt „Pater Noster“ ganz bodenständig in Düsseldorf. Doch auch ohne malerische Kulisse und schöne Schauplätze weiß die Autorin mit ihren Geschichten zu überzeugen.

Der Roman bietet bewährte Unterhaltung, Spannung, Liebe, kurzum alles, was ein Roman braucht, bei dem man sich entspannt zurücklehnen möchte. Ich habe ihn an einem Wochenende verschlungen, weil ich so gespannt darauf war, zu erfahren, was es mit dem geheimnisvollen Paket auf sich hat, das Deborah erhält. Mit der Auflösung des Ganzen war ich mehr als überrascht, denn damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Sehr genial, aber ich möchte nicht zuviel verraten! 😉

Nicht weniger spannend war die Suche nach dem Mörder. Immer mal wieder gab es kurze Textpassagen, die aus der Sicht des Täters geschrieben waren, aber immer nur so viel verraten haben, dass man nicht genau wusste, wer nun der Mörder war. Gerne hätte ich noch mehr Protagonisten mit größeren Rollen gehabt, sodass die Zahl der Verdächtigen noch ein wenig größer gewesen wäre und man als Leser in die Irre geführt worden wäre.

Sprachlich ist der Roman gut und flüssig zu lesen. Die wechselnden Perspektiven – es wird aus der Sicht mehrerer Protagonisten erzählt – machen das Ganze abwechslungsreich und steigern die Spannung.

Fazit: Ein spannender Kriminalfall, bei dem nicht zu viel Blut fließt, eine knisternde Liebesgeschichte und eine unterhaltsame Nebenhandlung machen „Pater Noster“ zu einem gelungenen Roman.

viersterne

paternoster

eBook und Taschenbuch
24.06.2016
280 S.
Eigenverlag

Hier geht´s zur Leseprobe.

Vielen Dank an Carine Bernard für die Überraschungspost und das Rezensionsexemplar!

 

 

 

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