Zitate aus „Die Erfindung der Flügel“

Als kleinen Vorgeschmack auf die Rezension zu einem großartigen Roman habe ich heute meine Lieblingsstellen aus „Die Erfindung der Flügel“ für euch. Die Rezension wird morgen auf dem Blog erscheinen.

„Es war einmal eine Zeit, da konnten die Menschen in Afrika fliegen. Das hat Mauma mir eines Abends erzählt. Damals war ich zehn. „Handful“ hat sie gesagt, „deine Omama hat es noch selbst gesehen. Sie sagt, über Bäume und Wolken sind sie geflogen. Dann hat man sie hergebracht und da war der Zauber vorbei.“ S. 9

„Es gibt ein Denken, das man den Master sehen lässt. Und ein Denken, das einem sagt, wer man ist.“ S. 233

„Ich zeigte ihr die Gassen, in die man sich flüchten konnte, erklärte ihr, was die Wachen waren, wie man Platz für die Weißen machte, kurz, wie man in Charleston überlebte“ S. 389

„Glaubst du etwa, ich würde die Sklaverei nicht minder verabscheuen, als du es tust? Glaubst du, ich wüsste nicht, dass allein die Gier mich daran gehindert hat, meinem Gewissen zu folgen?“ S. 423

 

Quelle: „Die Erfindung der Flügel“ von Sue Monk Kidd aus dem btb Verlag, 2. Auflage 2015

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